Projekte und Kooperationen

Bildungsinnovationszentrum Marien-Lohberg

Bildquelle: Daniel Ullrich (CC BY-SA 3.0)
Bildquelle: Daniel Ullrich (CC BY-SA 3.0)

Das Bildungsinnovationszentrum Marien-Lohberg (BIZM-L) ist eine Vernetzung von Kooperationspartnern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Kindergärten, Schulen und die Arbeit im Stadtteil Lohberg zu unterstützen und weiterzubringen. Daran beteiligt sind die Start Dinslaken, die Grundschule Lohberg, der Kindergarten St. Marien und die Caritas. Fachkräfte der Caritas unterstützen die Arbeit in den Kindergärten und der Grundschule mit Angeboten aus den Bereichen Bewegung, Entspannung, Ernährung, Sprachförderung und Übergängen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des BIZM-L (externer Link)

Vorschulische Frühförderung

Wir möchten den Kindern einen fließenden Übergang von der KiTa in die Schule ermöglichen.

Seit vielen Jahren besteht eine Kooperation zwischen der GGS Lohberg und den Kindergärten des Stadtteils:

  • Kita St. Marien
  • Kita AWO Teerstraße
  • Kita ev. Kinderwelt

 

Im ersten Schulhalbjahr besucht eine Lehrkraft/Sozialpädagogin die Maxi-Kinder einmal in der Woche in ihren Einrichtungen.

Es werden Förderangebote in verschiedenen Bildungsbereichen gemacht, dabei werden geeignete Lernmaterialien für den Elementarbereich eingesetzt.

Das spielerische Lernen steht immer im Vordergrund.

Die Eltern der zukünftigen Schulanfänger werden zu einem informellen Austausch eingeladen. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit mit ihren Kindern, am Tag der offenen Tür, die Schule zu besuchen.

 

Im zweiten Schulhalbjahr kommen die angemeldeten Maxi-Kinder zu regelmäßigen „Schnupperstunden“ in die Schule. Es werden kleine Unterrichtseinheiten durchgeführt, die auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt sind. In den ersten Wochen werden die Maxis in Kleingruppen gefördert. Später treffen sie sich im Klassenverband.

 

Die Kinder bekommen so die Möglichkeit sich mit dem Lernort Schule und den dazugehörigen Ritualen und Regeln vertraut zu machen.

 

Färbergarten

Nach dem Umzug an die Elisabethsstraße hatte die Schule glücklicherweise einen Schulgarten zur Verfügung. 

Dort  fand nach den Herbstferien eine große Aufräumaktion statt. Ein Färbergarten sollte entstehen. Tapfer stellten sich die Freiwilligen der Unkrauthölle.

Der ehemalige Schulgarten wurde vom „Unkraut“ befreit und mal wieder kräftig umgegraben. Eltern, Lehrer und Erzieher arbeiteten Hand in Hand.

Lesementoren

Der Bundesverband „MENTOR - Die Leselernhelfer" versteht sich als politisch unabhängige Anlaufstelle für alle Leseinitiativen in Deutschland, die sich der individuellen Förderung von Kindern im Bereich Lese- und Sprachkompetenz Deutsch verschrieben haben. Diese Leseinitiativen sind eingetragene Vereine und Stiftungen in Städten, Regionen oder Bundesländern. Sie unterscheiden sich von anderen Leseinitiativen in Deutschland dadurch, dass sie das Erfolgsprinzip der MENTOR-Gründer in Hannover weitertragen: Ein Erwachsener begleitet und fördert stets ein Kind. 

Wir die Grundschule Lohberg arbeiten bereits seit vielen Jahren mit dem Lesementoren Niederrhein zusammen. Wir konnten im Laufe der Zeit immer mehr Lesementoren für unsere Schüler gewinnen. Die optimale 1:1 Betreuung und der enge Kontakt zeigen häufig schon Früchte. Viele Kinder, denen die häusliche Unterstützung fehlt, können ihre Lesefähigkeit dadurch erheblich verbessern.  

Der enge Kontakt von Lehrern und ehrenamtlichen Lesepaten ist uns an der Grundschule Lohberg besonders wichtig, daher wird neben dem halbjählichen Planungstreffen auch immer einmal im Jahr ein Lesefest organisiert. Dort haben dann auch die Eltern die Möglichkeit sich mit dem Lesepaten ihres Kindes auszutauschen.

Kooperation mit Kirchen

Jeden Monat besuchen die christlichen Kinder der GGS Lohberg gemeinsam mit einer Religionslehrerin einen Schulgottesdienst. Dieser findet abwechselnd in der evangelischen Erlöserkirche und in der katholischen Jakobuskirche statt. Dazu sind auch alle Eltern und Großeltern eingeladen. 

Rollende Waldschule

Bildquelle: LJV NRW
Bildquelle: LJV NRW

Jedes Schuljahr bekommen unsere Zweitklässler Besuch von der Rollenden Waldschule. Zum Thema

„Heimische Tierwelt“ werden gemeinsam Tierpräparate untersucht und Besonderheiten der Tiere besprochen. Am zweiten Tag findet eine Waldexkursion statt, bei der die Schülerinnen und Schüler die heimischen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung erleben können. 

Schulobst

Gesunde Ernährung ist uns wichtig!

An unserer Schule gibt es für die Kinder seit dem Jahr 2013 ein kostenloses Obst- und Gemüseangebot. Wir sind Teilnehmer am gemeinsam von der EU und des Landes NRW geförderten Schulobstprogramm.

Einmal in der Woche bringt ein Obst- und Gemüselieferant für jede Klasse frisches Obst und Gemüse, welches den Kindern im Laufe des Vormittags angeboten wird. Die Kinder freuen sich über das abwechslungsreiche sowie saisonal bedingte Angebot.

Sonderpädagogische Förderung

Es gibt Kinder, die in ihrer persönlichen und ihrer Lern- und Leistungsentwicklung erheblichen Beeinträchtigungen unterliegen, so dass sie auch mit zusätzlichen Lernhilfen der allgemeinen Schule nicht hinreichend gefördert werden können.

Sonderpädagogische Förderung ist die notwendige Ergänzung der allgemeinen Förderung. Sie dient der Unterstützung und Begleitung des Kindes in der Entwicklung seiner Fähigkeiten und Entfaltung seiner Persönlichkeit.

Inklusion im Schulalltag findet bei uns als  Gemeinsames Lernen (GL) statt und soll Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf ermöglichen, zusammen mit Kindern ohne Förderbedarf die Grundschule Lohberg zu besuchen. Alle Schülerinnen und Schüler, die am Gemeinsamen  Lernen teilnehmen, machen durch diese Form des Unterrichts erweiterte soziale Lernerfahrungen.

Über Verfahrensweisen und Fördermöglichkeiten beraten wir sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Koordinierte Alphabetisierung (KOALA)

Bereits im Schuljahr 2013/2014 begannen die Lehrkräfte der GGS-Lohberg mit der Durchführung des Projektes KOALA „Koordinierte Alphabetisierung im Anfangsunterricht“ Deutsch/Türkisch. KOALA ist ein Verfahren, zweisprachige Kinder auch zweisprachig zu alphabetisieren, ihre schon vorhandenen Fähigkeiten zu nutzen und sie gezielt zu fördern.

Inzwischen wird dieses Programm in unserer Schule durchgängig in allen vier Jahrgangsstufen angeboten.

Die Basis der koordinierten Alphabetisierung bildet das Teamteaching der Klassenlehrer und des HSU-Lehrers in gemeinsam gestalteten Unterrichtsstunden. Der HSU-Lehrer arbeitet in der Unterrichtsgestaltung, -durchführung und -nachbereitung mit der Lehrkraft für den Deutschunterricht und Sachunterricht zusammen. Türkisch ist in diesen Stunden eine gezielt eingesetzte Unterstützung für die türkischsprachigen Kinder beim Erlernen der deutschen Sprache, so z.B. bei der Klärung von Unterrichtsinhalten oder -methoden.

Alle Kinder der Klasse profitieren von der Zusammenarbeit der Kollegen. So gibt es immer zwei Ansprechpartner in den Stunden und manches nichttürkischsprachige Kind lernt ein paar Worte Türkisch.

Die Ziele der koordinierten Alphabetisierung bestehen in der Festigung, der im Deutsch / Sachunterricht gelernten Themen, der Verbesserung der Sprachkenntnisse in beiden Sprachen, der Förderung des Sprachbewusstseins durch den Sprachvergleich. Auch der Umgang mit ihrer Mehrkulturalität soll hierbei erlernt werden, um ihre Motivation und ihr Selbstwertgefühl im Unterricht zu stärken.